Cocoon

Kurzfilm: Cocoon (2013)

COCOON ist ein Kurzfilm, basierend auf einem Traum aus dem Traumarchiv Syrian Dreams Project der Choreographin Mey Seifan, in welchem sie seit 2011 Träume von Syrern festhält.
Wie fühlt es sich an, für tot erklärt zu werden? Wie ist es in Tüchern eingewickelt zu werden, während man noch am Leben ist? Sind es die Anderen, haben wir uns bereits aufgegeben, oder ist es doch ein strategisches Totstellen?
Ein Körper, der sich selbst umkreist: Nichts ist sicher. Das Überleben kommt einzig und alleine aus der Angst heraus. Der Tod ist abstrakt. Die Toten schauen identisch aus und werden in den besten Fällen in Zahlen verwandelt.

Ein Film von: Mey Seifan & Jens Junker
Choreographie, Voice Over: Mey Seifan
Co-Regie, Schnitt: Jens Junker
Musik, Sounddesign: Enik
Performer: Mey Seifan, Simone Schirmer & Titus
Künstlerische Mitarbeit: Ziad Adwan
Traum: Tariq A Safieh
Sprache: Arabisch mit englischen Untertiteln
Premiere: Beirut April 2013 (Bipod Festival)
Produktion: Tanween & Jens Junker